The things you do …

… im Vorbeigehen. Es wundert mich immer wieder, wie Menschen, denen ich das Vertrauen geschenkt habe noch an irgendetwas zweifeln können. Wir alle haben irgendeinen Vorzug – klar kann den nicht jeder sehen und anerkennen, aber es gibt Menschen da draußen, die sehen das. Unweigerlich. Natürlich ist mir auch das andere nicht fremd. Jedoch ist der Zauber viel größer, etwas zu sein, statt nur etwas zu scheinen. Plötzlich an irgendeiner Adresse in der Welt angenommen zu sein, trotz mißlicher B-Noten, die allerorten nur als Lustwurf durchgehen. Der Zauber liegt wahrhaftig im Erstabzug, in der Prägnanz, in der Tiefe des ersten Eindrucks und der nachfolgenden. Auf das was zu wechseln ist nach der ersten Nachfrage, wenn überhaupt eine zweite Nachfrage nur erwogen wird. Manche haben nur eine schöne Frisur und erwarten keine Gegenfrage. Natürlich wird das wegrasiert. Nur die Gegenfrage bleibt übrig. Unerwidert. Unaufgelöst.

Das hilft nicht viel. Es hilft allein die allergrößte Standhaftigkeit des Selbstentwurfs aufzubieten gegen alles, das nur dumme Fragen stellt. Allergrößte Selbstvergewisserung, gegen alle, die nur unwissentlich und außer Konkurrenz auftreten.

Wir sind alle Konkurenten. Und im Idealfall wissen wir darum. Um Konkurrenz und unsere vermeintliche Überlegenheit. Wir überlegen, verweisen die Konkurrenz auf die Plätze. Die können gern Scheiße fressen. Soweit der Plan.

Soweit der Plan. Ein guter Plan. Und wir haben das Potential. Wir haben das Potential: Wir sind vorn. Ich glaube an Dich! Ich vertrau auf Dich! Wir sind vorn.

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No Responses to “The things you do …”

  1. antidot sagt:

    Zauber bedarf immer eines Magiers.

    Wenige Menschen sind beides in einem.
    Etliche bedürfen des Magiers damit ihr Zauber ans Licht kommt wie das Kanickel im Hut.
    Einige Magier brauchen den Zauber anderer, den sie nicht selbst beschwören können.

    Die nicht überlegen(d)en Konkurrenten sind weder noch und haben weder noch und glauben obendrein, sie brauchen weder noch.

  2. admin sagt:

    Wir sind so vorn, dass wir an schlechten Tagen große Schatten auf die Erde werfen. Und damit schlechte Ernten bringen.

    „Konkurrenten“ sind nur Illusion, wie ich heute mit lautem Lachen erkannt habe. Es gibt nur Feuerquallen, die sich mühselig und verzweifelt gegen die Evolution stellen. Und wegen Lächerlichkeit und Nichtsnutzigkeit in der Friteuse enden.

    Mit meinen Jahren entfache ich den Zauber, den ich selbst über Dekaden in Zweifel gezogen habe, weil ich die drei Personen persönlich kannte, die mit mehr Sternenstaub beladen waren und darum mehr bedeuteten.

    Inzwischen ist davon keiner mehr. Nur noch ich trage Geheimnisse, die alle übrigen – in größter Verzweiflung – komplett entblößt haben, und wenn nicht, offenbar für immer vergessen haben.

    Ich entblöße dagegen nichts was mir kostbar ist. Und ich vergesse nichts was in meine Welt gehört. Hier wird nichts vergessen, was nicht zu vergessen ist. Viele Großartigkeiten in Begegnungen und in Gesprächen sind nicht vergessen – nur verloren, wenn ich sie nicht mehr halten kann.

  3. Frau Schmidt sagt:

    Hmm… schlechte Ernten will und braucht ja keiner.
    Wozu sind wir dann vorn und machen es?

    Oder ist die sogenannte schlechte Ernte eigentlich nur die Realität, die ans Licht gebracht wird, die sonst keiner sehen will?

    Dann würde es für mich wieder Sinn machen und Ansporn sein zum Weitermachen.

    Vergessen vs. verlieren…
    Wenn etwas verloren ist, ist es unwiderruflich weg, vorbei – es sei denn es geschieht ein Wunder. Das ist hart und bereitet mir eine Gänsehaut.
    Vergessen klingt menschlicher, ist aber ebenso traurig. Und von daher schon schöner wenn Dinge unvergessen in einem ruhen und ihren Platz haben.

  4. best exercise sagt:

    Thanks for the share! Very useful info, looking to communicate!

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