Voodoo vs. Video

Videoüberwachung bringt nichts.

Also zumindest nicht in Berlin.

Seit einigen Monaten werden die Aufzeichnungen der Überwachungskameras auf den U-Bahnhöfen statt für einen Tag nun für zwei Tage gespeichert. Damit will man den brutalen Überfällen entgegenwirken bzw. eigentlich den Tätern auf die Spur kommen.

Aber geholfen hat das bislang nicht.

Jetzt wurden auf der Großbaustelle für das neue BND-Gebäude hochgeheime Baupläne gestohlen – brisant, da für potentielle Kriminelle hochinteressant und sicherlich lukrativ. Und das geschah, obwohl diese Baustelle rundum nicht nur von hundert Videokameras sondern auch von Lebendpersonal bewacht wird.

Hat auch nichts geholfen.

Mein Vorschlag: Voodoo-Püppchen.

Am besten von allen Bürgern und -rinnen natürlich auch. Anhand der Daten des Personalausweises ein Leichtes, von jedem ein lebensnahes Konterfei anzufertigen.

Und anstatt stundenlang stur auf die Monitore der Überwachungsanlagen zu schauen oder dumm Posten zu schieben, können die Beamten dann hier und da an geeigneter Stelle ein paar Nadelstiche verpassen – das macht Freude und 1, 2, 3 – schon spuren alle wie am Schnürchen.

Dürfen nur die Püppchen nicht in die falschen – oder waren’s die richtigen? – Hände geraten…

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No Responses to “Voodoo vs. Video”

  1. admin sagt:

    http://www.subvers.de/?p=1210

    Hoffe nicht, dass nach Deinem Beitrag zusätzlich Voodoo ins Repertoire aufgenommen wird. Biometrischer Pass liegt vor, also ist die Hackfresse, bzw. das Antlitz systemkompatibel dokumentiert und jederzeit abrufbar.

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