Posts Tagged ‘Sterben’

Leben & Tod

Freitag, Dezember 30th, 2016

Erst das Leben – ohne richtige Vorbereitung. Niemand kann vermitteln, was für einen persönlich passend, richtig und wichtig ist. Vermittelt wird Allgemeingut und -wissen, das seine Berechtigung hat, aber für den Einzelnen nicht zwangsläufig funktioniert. Letztendlich alleingelassen mit dem was mit einem geschieht, kommt man dem Lebensende immer näher. Jenes kann schon weitaus früher eintreten, wie man weiß, aber es wird gerne verdrängt. Ebenso wie das „normale“ Lebensende, das allzu gerne außer Acht gelassen und in weite Ferne geschoben wird. (mehr …)

Sisyphos

Samstag, Juni 11th, 2016

Auszug aus dem Essay „Der Mythos des Sisyphos“ (1942)
von Albert Camus

Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord.
Sich entscheiden, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht, heißt auf die Grundfrage der Philosophie antworten. Alles andere – ob die Welt drei Dimensionen und der Geist neun oder zwölf Kategorien hat – kommt später. Das sind Spielereien; erst muss geantwortet werden. (mehr …)

Im Fallen ein Fenster anzünden.

Donnerstag, September 5th, 2013

Ich habe einiges gelesen. Doch immer zuwenig von dem was mich betraf. Habe Bücher weggelegt, weil sie aus Unsinn und unehrenhaft entstanden sind, und die Autoren nicht leugnen konnten, aus Überdruß, aus Langeweile und von allem unbeteiligt und undurchdrungen ihre Werke zur Welt gepreßt zu haben.

Dann gab es andere, die mühelos ihr Feuer in meinem Kopf entfachen konnten, die in mir die Lunte gelegt haben. Die mir Gewißheit verschafft haben, die auf meiner Seite waren, mich bestärkt und mich vergewissert haben, der Dinge, die ohnehin offen angelegt und klar, aber nur zu selten zu sehen sind für Menschen, für solche, die verstehen können, solche, die nicht vernagelt, die nicht umnebelt sind. Bei klarem Verstand und empfänglich sind. (mehr …)

Nachruf auf zwei Meter.

Mittwoch, Juli 31st, 2013

Liebe Zweimeter-Frau, Du standest in meinem Bild und fülltest es gleichermaßen aus. Du warst zwei Meter groß – und vor allem wenn Du irgendwo herumstandest hatte ich ein schönes, sogar großartiges Bild von Dir. Etwas anmutiges, würdevolles stand mir im Bild. Wenn Du Dich allerdings bewegtest, geriet alles außer Kontrolle, ein Eindruck vom über das Ziel hinausgeschossen zu sein. Es wankte, das ganze Bild. (mehr …)

Quote of the day

Donnerstag, April 18th, 2013

»Wer Würde zu haben glaubt, rechnet es sich zur Ehre an, unglücklich zu sein, (mehr …)

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