Posts Tagged ‘Selbstmitleid’

Hoffnungslos vernagelt.

Sonntag, Juli 3rd, 2016

Es nervt entsetzlich, es kostet unheimlich Kraft das unwürdige Schauspiel auszuhalten, über sich ergehen zu lassen und dazu noch ruhig zu bleiben. Wie soll man es hinnehmen, das umfassende Unverständnis, diese Hirnrissigkeit, diese Verblödetheit, diese Unfähigkeit, mit der die Leute nicht eins und eins zusammenzählen können und wollen? Wenn sie sich eben nicht mit wichtigen Dingen beschäftigen, sondern mit allerlei Schnickschnack, Blödsinn, Zerstreuung, Ablenkung, aller möglicher Irrsinn – und selbstverständlich dabei nicht im Auge haben, daß die Zeit für andere Dinge aufgebracht werden müßte, die Aufmerksamkeit anderen Dingen gewidmet werden müßte. Und daher selbstverständlich nichts wahrnehmen, noch nichtmal interessiert sind, sondern seltsam entrückt von Welt und Realität, daß sie die Auseinandersetzung damit scheinbar nicht nötig haben. (mehr …)

Einladung ins echte Leben.

Dienstag, Juni 10th, 2014

Was mich auch noch schwer interessiert, was ich als sehr spannend einschätze, wie heute Abend diese Geschichte abläuft. Also nicht grundsätzlich. Grundsätzlich weiß ich ja bescheid. Obwohl dieser Tag – wie jeder andere – neu improvisiert werden muss, gibt es natürlich basics, die notwendigerweise, begründet durch die Persönlichkeit der Protagonisten, offensichtlich immer so ablaufen müssen, obwohl diese – wie ich schon mehrfach beteuert habe – keinen Sinn ergeben. (mehr …)

Parallelveranstaltungen…

Montag, November 22nd, 2010

… eines Wochenendes.

I.) Am Freitag, den 19. November wurde mein Vater 77 Jahre alt – und ich fuhr am Samstag hin. Auf keinen Fall wollte ich den Rest der Familie, die nicht die meinige ist, sehen. Er ist seit 38 Jahren das zweite Mal verheiratet – mehr Jahre als meine Mutter alt wurde. Und seitdem wohnt er in einem Haus am Kleinstadtrand, weg von dem Leben, das er sich bis dahin aufgebaut hatte. (mehr …)

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