Posts Tagged ‘Schopenhauer’

Lärm mordet Gedanken IV.

Freitag, Januar 26th, 2018

Arthur_by_subvers_de

 
Kant hat eine Abhandlung »Über die lebendigen Kräfte« geschrieben: ich aber möchte eine Nänie und Threnodie über dieselben schreiben; weil ihr so überaus häufiger Gebrauch im Klopfen, Hämmern und Rammeln mir mein Leben hindurch zur täglichen Pein gereicht hat. (mehr …)

Freudenhaus- bzw. Geburtstag.

Mittwoch, Mai 6th, 2015

So, morgen ist also mein sogenannter Freudentag. Ich habe allerdings seit einigen Jahren schon das ganze auf ein erträgliches Level einfach zurückgeführt, zurückgedrängt. Nämlich nicht irgendwelche bizarr-absurden Pseudorituale einer gescheiterten Zivilisation aufzuführen, mich an meinem eigenen Tag Dingen unterwerfen zu müssen, die mir nicht ähnlich sehen, an denen ich keinen Spaß habe und die es mir verleiden – jedenfalls so wie ich es möchte – im Mittelpunkt zu stehen. (mehr …)

Schopenhauer today II.

Freitag, März 28th, 2014

»Der Sensibilität gehören unsere Erkenntnißkräfte an: daher befähigt das Überwiegen derselben zu den im Erkennen bestehenden, also den sogenannten geistigen Genüssen, und zwar zu um so größeren, je entschiedener jenes Überwiegen ist †). Dem normalen, gewöhnlichen Menschen kann eine Sache allein dadurch lebhafte Theilnahme abgewinnen, daß sie seinen Willen anregt, also ein persönliches Interesse für ihn hat. (mehr …)

Dresden, den 7.2.1816

Donnerstag, Mai 24th, 2012

Ewr Exzellenz haben es gesagt, in Ihrer Biographie: „So ist doch immer das Finale, daß der Mensch auf sich zurückgewiesen wird.“ Auch ich muß jetzt schmerzlich aufseufzen: „ich trete die Kelter allein!“ — Ich kann es nicht verhehlen, daß es mich sehr geschmerzt hat, so gar keine ernstliche Teilnahme, Rückwirkung, Erwiderung von Ihnen erhalten zu haben. Die Erfüllung meiner ersten Bitte hoffte ich viel zuversichtlicher, als ich mir merken lassen mochte: ich war der lebhaftesten Teilnahme gewiß. Diese sanguinischen Hoffnungen erblaßten allmählich: aber nach so langer Zeit, so vielen Schreiben, auch nicht einmal Ihre Meinung, Ihr Urteil zu erfahren, nichts, gar nichts als ein zögerndes Lob und ein leises Versagen des Beifalls, ohne Angabe von Gegengründen: das war mehr als ich fürchten, weniger als ich je hoffen konnte. (mehr …)

Die zerbissene Hand …

Sonntag, Mai 20th, 2012

als Adelsprädikat. Man hat es zugegebenermaßen nur noch mit Untoten, mit Kommunikationsidioten zu tun. Eins und eins sind fünf plus X. Abzüglich dem Rest, der nichts mehr taugt, nur noch mitgeschleppt werden muß wegen besinnungslosen Geschlechterverkehrs aus früherer Zeit oder wegen Spielschulden, die immer auch Ehrenschulden sind, oder die Gene dieselben, aus inzestuösen Verbindungen im Alkoholrausch.

Wir hängen rum mit Idioten. Mit denen, die gerade noch stillhalten, die in Anbetracht unserer Existenz auf dem Fleck gestorben oder denen, die trotz aller Degeneration noch latent aufnahmefähig und an Beschallung noch diffus interessiert sind.
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