Posts Tagged ‘Nähe’

Seelentröster und toter Fisch

Freitag, November 8th, 2013

Was für ein Leben …  man muß sich abrackern und danach für die Belohnung auch noch selber sorgen. Was hat das für einen Wert?

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Taucherglocke

Samstag, Mai 25th, 2013

… ohne Schmetterling.

Seit Tagen fühle ich mich wie in einer Taucherglocke. Nehme mit Unverständnis alles um mich herum wahr und weiß oftmals nicht, ob das da draußen real ist oder nicht, ob ich real bin oder nicht. Was ich aber sehr deutlich spüre ist, daß kaum noch Luft zum Atmen da ist …

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näher = ferner

Montag, Dezember 10th, 2012

“Je näher man ein Wort anschaut, desto ferner schaut es zurück.”
Ein Zitat von Karl Kraus.
Dieses Zitat schickte mir ein Freund per Mail.

Es beschäftigte mich, wenngleich es so simpel in seiner Bedeutung zu sein schien. Doch wenn ich es mir erklären wollte, quasi eine Sezierung vornehmen, dann war es als starrte ich auf eine weiße Wand.

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Glück

Samstag, November 10th, 2012

…und 6 Phantasien.

Das Glück ist ein temporärer Zustand und kann auch nur zeitlich begrenzt sein. Das ist eine Tatsache, darüber scheinen sich die meisten einig.

Dennoch wird es als ein hohes Gut gehandelt, so, als ob man es halten könnte, festhalten. Was sicherlich jeder von uns gerne möchte, wenn sich das Glück mal zu uns verirrt hat. Doch es lässt sich nicht festhalten – es ist eigensinnig.

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Einsamkeit

Sonntag, April 15th, 2012

Während eines Telefonats mit Herrn K. vor einigen Tagen sprachen wir über den Film »Requiem for a dream«, den ich mir kürzlich erst vollständig ansah. Beim ersten Mal war er mir zu heftig, ich mußte abbrechen, denn es geht an die Substanz. Doch an dem Abend als ich den Film komplett ansah, war es perfekt: Ich fühlte mich einsam und mir war bewußt, daß dieser Film mein Gefühl nicht zukleistern oder übertünchen würde. Was er auch nicht tat und dafür bin ich ihm dankbar.

Die Bilder, die Geschichten, bewegten mich sehr und ich heulte Rotz und Wasser. Als Quintessenz kam für mich die unendliche Einsamkeit der Menschen, des Menschseins, rüber. Für kurze Augenblicke kann jemand diese Einsamkeit überwinden, wenn er einen Traum hat und diesen mit anderen teilen kann. Aber in der Filmgeschichte werden, wie im Leben, Träume begraben und übrig bleiben lebende Tote, deren Einsamkeit einem beim Zusehen durch Mark und Bein geht.

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