Das glaube ich nicht …

… ist der Lieblingsspruch aller Ungläubigen.

Aber auch der Spruch des gefallenen Göttergatten, der immer noch auf seine Position beharrt, immer noch meint wenn er mit der Faust auf den Tisch schlägt und sagt: „Das glaube ich nicht“, daß dann alle anderen das Gegenteil behaupten und vor allem das Gegenteil tun von dem was sie tun wollen.

Er geht sogar noch weiter und erwartet, daß die Gegenpartei das bereits ausgeführte wieder rückgängig macht. Weil er es nicht glauben kann was da geschah. Weil er nicht sehen will wieso es geschah. Weil er nur auf die anderen schaut und was die taten, aber nicht darauf, was er tat und vor allem wie weh das tat.

Er glaubt auch den Aussagen und Fakten nicht, die ihm vorgetragen werden, selbst wenn sie von amts wegen feststehen. Weil es zu seinem Nachteil ist. Alles, was zu seinem Nachteil ist, wird erstmal kategorisch abgelehnt und nicht geglaubt – kann gar nicht sein. Und das, obwohl er vorgibt allwissend informiert zu sein oder gerade weil er meint allwissend zu sein, glaubt er es nicht.

An dieser Stelle ist interessant, die Erklärung auf Wikipedia zu lesen:
„Das Wort Glaube (auch Glauben; indogermanisch leubh ‘begehren‘, ‘lieb haben‘, ‘für lieb erklären‘. ‘gutheißen‘, ‘loben‘) bezeichnet hier eine Grundhaltung des Vertrauens, v.a. im Kontext religiöser Überzeugungen.“

Mit anderen Worten: Wer nicht glaubt was ihm anvertraut wird, ihm gesagt und mitgeteilt wird, hat nicht lieb, heißt es nicht gut und vertraut nicht. Der ehemals Göttergatte, der eigentlich im Olymp sitzen sollte, ist dazu nicht fähig – war dazu wohl nie fähig. Die logische Konsequenz war daher, daß er nicht mehr im Olymp sitzt. Aber genau das will er nicht wahrhaben, das kann nicht sein und das glaubt er bis dato nicht.

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