Time to build …

… an empire.

Aber stattdessen ist jegliche Energie lähmend bis zur Erstarrung und bildet eine Einheit mit dem Grau des Januarhimmels.

Zwischenzeitlich rührt sich etwas, bricht hervor und verbreitet Freude und Übermut – Vorfreude auf längere Tage und Wärme. Doch meist nur von kurzer Dauer. Noch fehlt der volle Antrieb.
Möglicherweise ist das in Ordnung so und muß sein, damit die Kräfte erst einmal innerlich wirken können. Sich sammeln und sortieren, um dann voll aus sich herauszugehen.

Ich will ja nicht maulen, denn alles in allem ist es gut so wie es ist. Und ich lerne mehr und mehr mit meinem neuen Leben auch dann klar zu kommen, wenn die Stimmung schwankt und umzukippen droht.

Eigentlich brauche ich mir gar keine Sorgen machen, denn es gibt Zeitgenossen um mich herum, die meinen mit ihren guten Ideen ständig für meine Abwechslung und Unterhaltung sorgen zu müssen, damit mir auch ja nicht langweilig wird.
Was es nicht tut – das ist nie mein Problem. Das Problem, wenn es sich Raum verschafft, ist anderer Natur.

Jedenfalls bekomme ich ständig Angebote höchst fragwürdiger Art, also vom Unterhaltungswert her.
Es sind eigentlich Beschäftigungstherapien für gelangweilte Hausfrauen, die mir da angepriesen werden. Und meist auch noch mit einem Haufen Geld als Investition verbunden – was man sicherlich nicht bereut ausgegeben zu haben, denn schließlich hat man ja dann am Ende die schöne Erinnerung an einen Haufen geselliger Weiber und etwas selbstgebasteltem in den Händen.

So stelle ich mir das aber nicht vor, wenn ich meinen Freiraum gestalten und ausfüllen will.

Jetzt bekam ich schon wieder ein verlockendes Angebot. Eine Reise, weil der eigentliche Kandidat ausfällt und man sich mit mir das gut vorstellen kann auf engstem Raum – nämlich einem Raum – für gut eine Woche zu leben, zu urlauben.

Warum ausgerechnet mit mir? Weil ich in der Regel so still bin und den Anschein von großer Gelassenheit mache?
Weil die anderen von mir nicht so schnell genervt sind, weil ich kaum Anlaß zum Genervt-Sein gebe?
Wird sich eigentlich gefragt, ob ich vielleicht genervt sein könnte und es aushalte?
Wohl kaum, denn die Idee wird angepriesen wie der Himmel auf Erden. Allerdings kostet der natürlich was, denn das Angebot ist keine Einladung in dem Sinne, daß ich wirklich eingeladen werde. Sondern eben nur das Angebot mitfahren zu dürfen und selbst zu zahlen.

Mir fällt dazu nichts mehr ein. Im wahrsten Sinne.

Dann doch lieber das Grau des Januarhimmels und die innere Trägheit mit dem Wissen, daß diese nur vorhanden ist, weil die Energie ihren Winterschlaf hält und Kräfte sammelt. Nämlich für die Dinge, die ich machen will und mir gestalten will.
Für mein Universum.

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